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FAQs - Häufig gestellte Fragen  
Der Software-Ergonom beantwortet Fragen aus der Praxis.

"Wann ist der beste Zeitpunkt, ein Usability-Labor zu konsultieren?"
"Kostet Software-Ergonomie mehr?"
"Obwohl wir uns streng an die Standards der ISO 9241 gehalten haben, haben unsere Benutzer Probleme. Warum?"
"Warum genügt nicht ein gut geschriebenes Handbuch oder Hilfe-Funkiton?"
"Ich bin Anwender und habe Probleme mit meiner Software. Können Sie etwas für mich tun?"
"Ist benutzerfreundliche Software besser vermarktbar?"
"Ist Usability nicht Luxus? Es genügt doch, dass Software funktioniert."
"Sind Sie ein grafisches Unternehmen?"
"Kann unser Grafiker nicht die Ergonomie übernehmen?"
"Ich fürchte, dass es Probleme mit meiner Entwicklungs-Abteilung geben könnte, wenn ihnen ein Ergonom vorgesetzt wird."
"Warum können nicht meine Programmierer anwenderfreundliche Programme machen?"
"Ich befürchte, dass der technische Aufwand so ansteigen kann, dass die Entwicklungs-Kosten explodieren könnten."
"Verkaufen Sie auch Software?"
"Obwohl wir wie Microsoft entwickeln haben unsere User trotzdem Probleme damit. Warum?


"Wann ist der beste Zeitpunkt, ein Usability-Labor zu konsultieren?"
So früh als möglich.
Software-Ergonomie ist ein Teil der Entwicklung und muss von Anbeginn an mit den Usability-Experten wahrgenommen werden. Eine falsch programmierte Anwendung läßt sich nur mit großem Aufwand wieder ändern.

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"Kostet Software-Ergonomie mehr?"
Nein.
Software-Ergonomie ist ein Teil einer Entwicklung und darf bei entsprechender Planung nicht mehr kosten. Mehr noch - langfristig kommt eine Entwicklung mit Software-Ergonomie-Spezialisten sogar günstiger, da Sie als Auftraggeber erheblich an Dokumentation und Hotline sparen.


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"Obwohl wir uns streng an die Standards der ISO 9241 gehalten haben, haben unsere Anwender Probleme. Warum?"
"Es ist ein weit verbreiteter Irrtum anzunehmen, dass die Befolgung dieser Standards automatisch ein anwenderfreundliches Produkt ergeben. Die ISO 9241 umreißt nur die wichtigsten Merkmale.

   
"Warum genügt nicht ein gut geschriebenes Handbuch oder Hilfe-Funktion?"
Benutzer lesen nicht - dies ist eine langjährige Erfahrung.
Dies darf man den Benutzern auch nicht übel nehmen, denn die meisten Handbücher und Hilfetexte sind langwierig, verwirrend zu lesen und überdies fehlt auch die Zeit, diese zu studieren. Nur mit klarer Führung in der Anwendung selbst und einigen Tricks bringen wir die Benutzer unserer Produkte dazu, dass sie diese sofort verstehen und benützen können.

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"Ich bin Anwender und habe Probleme mit meiner Software. Können Sie etwas für mich tun?"
Leider nicht.
Wir sind ein Entwickler-Unternehmen, welches anwenderfreundliche Programme zu Ihrer Verwendung entwirft. Software, welche bereits beim End-Anwender, also bei Ihnen ist, können wir nicht beeinflussen.


   

"Ist benutzerfreundliche Software besser vermarktbar?"
Eindeutig ja.
Viele Einkäufer großer Firmen legen inzwischen großen Wert darauf, da so versteckte Kosten vermieden werden können. Diese natürliche Selektikon des Marktes hat schon längst zu wirken begonnen. Firmen, deren Produkte nur noch in Verbindung mit Schulungen und Hotline zu benutzen sind, können diese kaum noch verkaufen und E-Commerce Verkaufs-Portale werden nicht genutzt.


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"Ist Usability nicht Luxus? Es genügt doch, dass Software funktioniert."
Nein, Usability ist kein Luxus.
In den Anfängen der Computer und PCs war Usability nicht wichtig. Man begnügte sich damit, dass Software überhaupt funktionierte und es hatten auch nur wenige Spezialisten mit ihr zu tun.
Heute hat sich das geändert - nicht nur die Vielfalt an Software-Produkten ist größer geworden sondern ganz normale Nicht-Techniker müssen mit ihr arbeiten. Daher und durch die entstandene Konkurrenz muss Software ohne Schulung, ohne Handbuch und ohne Hilfe einfach erfaßbar und ohne Umwege zu benützen sein. Wer heute Software produziert und deren Ergonomie nicht professionell ausarbeiten läßt, läuft Gefahr, daß sie vom End-Anwender nicht angenommen wird.


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"Sind Sie ein grafisches Unternehmen?"
Nein.
Unsere Arbeit hat zwar viel mit Interface-Architektur zu tun, die grafisch umgesetzt werden will, aber wir sind keine Grafiker im künstlerischen Sinn. Dies überlassen wir gerne Profis, die aber keine Änderungen in unserer Ergonomie vornehmen dürfen.

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"Kann unser Grafiker nicht die Ergonomie übernehmen?"
Vielfach wird Software-Ergonomie mit Software-Design verwechselt. Optisch ansprechende Programme sind sehr oft nicht ergonomisch, da Graphiker andere Prioritäten haben als Software-Ergonome. Eine alte Formel des Ergonomie-Labors: "Die Usability einer Benutzeroberfläche fällt proportional zur dessen guten Design". In der Praxis wird daher stets ein Kompromiss gesucht und gefunden.

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"Ich fürchte, dass es Probleme mit meiner Entwicklungs-Abteilung geben könnte, wenn ein Ergonom vorgesetzt wird."
In der Tat kann das vorkommen, aber da wir nicht an den Programmieren vorbeiarbeiten wollen, suchen wir den engen Kontakt zu ihnen und orientieren unsere Enscheidungen an deren Möglichkeiten. Unserer Erfahrung nach gibt es nach einiger Zeit keine Probleme mehr.

   

"Warum können nicht unsere Programmierer anwenderfreundliche Programme machen? Lernen diese das nicht während ihrer Ausbildung?"
Software-Ergonomie ist eine Wissenschaft, die immer noch nur spärlich unterrichtet wird und deren Auffassungen oft in die falsche Richtung gehen. Aber es gibt noch einen anderen Grund auch: Programmierer sind in den seltensten Fällen gute Ergonome. Naturgemäß denken sie fast ausschließlich funktionsorientiert und haben von den wahren Irrungen des Anwenders selten Ahnung. Der Software-Ergonom ist das Bindeglied zwischen dem Anwender und dem Programmierer."

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"Ich befürchte, dass der technische Aufwand so ansteigen kann, dass die Entwicklungs-Kosten explodieren könnten."

   

 

Als ausgeprägt praxisnahe Entwickler werden wir das Rad nicht neu erfinden.
Vielmehr arbeiten wir mit vorhandenen und bekannten Mitteln um leicht nachvollziehbare ergonomische Konzepte schaffen.

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"Verkaufen Sie auch Software?"
Nein.
Wir sind vorrangig ein Software-Entwickler-Unternehmen, welches Aufträge entgegen nimmt oder sich in ein Team einbauen lässt.


   

"Wir entwickeln so, dass unsere Produkte wie eines vom Marktführer Microsoft aussieht. Warum haben unsere User trotzdem Probleme damit?
Das liegt an mehreren Faktoren: Einer derer ist, dass sich der Markführer erst in den letzten Jahren ernsthaft mit Software-Ergonomie beschäftigt. Ein anderer, weit wesentlicherer ist jener, dass deren Ergonomie-Konzepte meist falsch verstanden werden. So stimmt zwar die Optik, aber nicht die Funktion.

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