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Fehler bei der Besetzung
Bis heute galt und gilt das User-Interface (GUI) als vernachlässigte
Komponente vieler Entwicklerfirmen. Einer der primären Fehler
ist die falsche Verteilung der Aufgaben.
Wenn Techniker
das GUI bestimmen:
Programmierer können Anwender-Probleme meist schlecht nachvollziehen,
da ihr zu spezialisierter Blickwinkel und ihre Priorität ausschließlich
in der Funktion des Programmes liegt.
Sie halten sich zwar meist an Guidelines und die ISO-Normen, aber
deren Einhaltung allein genügen nicht
für eine brauchbare Mensch-Maschine-Schnittstelle. (Siehe
auch das Falsch/Richtig-Beispiel "E-Banking")
Wenn Kreative
das GUI bestimmen:
Insbesondere Werbeleute und Grafiker bringen sich bei der Gestaltung
der Benutzeroberfläche immer mehr ein. Das ist nicht ungefählich,
da Kreative meist ausschliesslich Wert auf
Optik und Chic zu legen und weniger auf leichte Verständlichkeit.
So manch optisch formvollendetes Programm entpuppte sich in Folge
als zeitraubendes und unverständliches Ärgernis für
den Anwender. (Siehe auch das Falsch/Richtig-Beispiel
"Telefonbuch")
Ideale Aufgaben-Verteilung
Ein Software-Projekt geht idealerweise durch folgende Hände
und Stationen:
1.Schritt) Auftraggeber / Projektleiter
2.Schritt) Software-Ergonomie-Labor
(Architektur & GUI)
3.Schritt) Grafiker
4.Schritt) Texter
5.Schritt) Usability-Tester
6.Schritt) Programmierer
Der Software-Ergonom ist das Bindeglied
zwischen Benutzer, Programmierer und Grafiker. (Siehe
auch "Software-Entwicklung
heute")
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